MINT21

Eine Schulstunde ohne Noten – das ist der MINT-Unterricht für die sechste Jahrgangsstufe. Hier können die SchülerInnen ausprobieren sowie experimentieren und zwar in folgenden Bereichen:

Mathematik

Hier erfahren die Schüler allerhand Interessantes rund um die römischen Zahlen, sie werden aktiv bei der Arbeit mit dem Geometrieprogramm GeoGebra, Ver- und Entschlüsseln Nachrichten mit Geheimcodes oder erfahren, was es mit „Fermiaufgaben“ auf sich hat.

Informatik

In der Informationstechnologie geht es im Rahmen des MINT – Unterrichts zumeist um Bilder: Bilder werden bearbeitet, verändert oder z.B. mit dem Freeware – Programm Stykz „zum Laufen“ gebracht, indem kleine Animationsfilme erstellt werden.

Naturwissenschaften

MINT ohne Biologie, Chemie oder Physik ist nicht denkbar! Dabei haben die Kinder in jedem dieser Bereiche Gelegenheit, spielerisch zu experimentieren: etwa zum Lotuseffekt o. beim Mikroskopieren, beim Erzeugen ganz verschiedenfarbiger Flammenfarben wie beim Feuerwerk, bei der Untersuchung des Magnetismus & des elektrischen Stromes.

Technik

Technische Fragestellungen werden konkret im Rahmen der MINT – Stunden von Physik angesprochen: wie bewegt sich eine Rakete? Oder wie ist es möglich, ein Styroporschiff mit einem Stück Aluminiumfolie und einem Teelicht anzutreiben?

Der krönende Abschluss des MINT
Jahres in der 6. Jahrgangsstufe:
Die MINT – Olympiade!

Highlight und Abschluss unseres ersten MINT – Jahres bildete unsere MINT – Olympiade für die 6.-Klässer am Dienstag, den 21. Juli. An fünf Hauptstationen traten immer jeweils zwei Schülergruppen an, um dort kleine Aufgaben zu lösen:

Beim Ballzielrollen ging es darum, einen Ball auf einer Rampe so zu platzieren, dass er möglichst nahe am Ende der Bahn liegen bleibt, natürlich ohne runterzufallen.
Bei der Station „Weiße Pulver“ mussten die Schüler mit Analysemethoden der Chemie in einer bestimmten Zeit herausfinden, um welche „weißen Pulver“ es sich bei fünf vorliegenden handelt.
Nicht nur handwerkliches Geschick war beim „Strohhalmturmbau“ gefragt. Das Team musste sich zügig auf ein Vorgehen einigen, um aus Strohhalmen die nur mit Büroklammern zusammengesteckt wurden einen möglichst hohen Turm zu bauen.

Gemeinsames Knobeln und Kombinieren war auch bei der Station „Wer frisst wen?“ gefragt. Dabei hatten die Schüler die Aufgabe, anhand verschiedener Informationen eine sinnvolle Nahrungskette zu erstellen.
Recht sportlich ging es schließlich auch an der Station „Building with blocks“ zu. Beim gleichnamigen Programm sind verschiedene virtuelle Bausteintürme nachzubauen. Hierbei ist räumliches Vorstellungsvermögen ebenso gefragt wie Schnelligkeit.
Bei einer MINT – Olympiade darf natürlich eine FERMI – Aufgabe nicht fehlen: Im Jahr der Fußballweltmeisterschaft sollten die Schüler durch geschicktes Abschätzen herausfinden, wie viele Tore bei allen Fußballweltmeisterschaften seit 1930 erzielt wurden und wie viele Tore bei der WM 2014 gefallen sind.
Wenn auch nur drei Gewinnerteams – wie bei einer echten Olympiade eben auch – mit kleinen Preisen geehrt werden konnten, waren doch alle Beteiligten Gewinner dieser ersten Olympiade, wie die außerordentlich große Begeisterung zeigte.

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